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Hydrierung

Hydrierungen sind häufig anzutreffende Reaktionen mit  Wasserstoff als Reaktionspartner. Es handelt sich in der Regel um heterogen katalysierte Reaktionen, bei denen gasförmiger Wasserstoff in einem flüssigen Reaktionsgemisch fein dispergiert und in Lösung gebracht werden muss. Die eigentliche Hydrierreaktion zwischen dem gelösten Wasserstoff und seinem  Reaktionspartner findet dann an der Oberfläche des im Reaktor suspendierten Katalysators statt. Als Katalysatoren kommen häufig Feststoffe wie z.B. Palladium auf Aktivkohle (alternativ Platin, Rhodium, Ruthenium, Kobalt) oder Raney-Nickel zum Einsatz.

Die grundsätzlich geringe Löslichkeit von Wasserstoff  in Lösemitteln kann verbessert werden, indem man bei einem erhöhten Reaktionsdruck zwischen 6 bar bis hin zu mehr als 150 bar arbeitet. Die Reaktionstemperaturen liegen bei Hydrierungen in der Regel zwischen 30°C und ca. 250 °C. 

Das Rührsystem hat in erster Linie die Aufgabe, den meist geschwindigkeitsbestimmenden Stoffübergang des Wasserstoffs von der Gas- in die Flüssigphase zu intensivieren, die Abfuhr der Reaktionswärme aus dem Behälter zu ermöglichen, den Katalysator zu suspendieren und den Reaktorinhalt so gut zu homogenisieren, dass möglichst keine Konzentrations- und Temperaturunterschiede vorliegen. Bei kontinuierlich betriebenen Hydrierreaktoren muss zusätzlich der schnelle Kontakt des Eduktstroms mit dem mit Wasserstoff beladenen Katalysator sichergestellt werden.

Da fast alle Hydrierreaktionen unter stoffübergangslimitierten Bedingungen ablaufen, erlaubt der EKATO Hydrierreaktor, ausgestattet mit der einzigartigen  EKATO Kombibegasung und einem leistungsstarken Kühlsystem erhöhte Stoffumsätze und damit höhere Raum-Zeit-Ausbeuten bei meist verbesserter Produktqualität.

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