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Versuche

Versuche sind nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil der Methoden zur Entwicklung von Rührorganen und zur Auslegung von Rührmaschinen und –prozessen. Dabei besteht zu den  numerischen Methoden keine Konkurrenz, beide Vorgehensweisen ergänzen sich ideal.

Grundlegende Untersuchungen dienen der Erweiterung des Wissens um die physikalischen Vorgänge im Rührbehälter oder Feststoffmischer. Neuentwickelte Rührorgane sind hinsichtlich ihrer hydraulischen Wirkungsweise der Bewältigung der Grundrühraufgaben zu charakterisieren. Hier kommen standardisierte messtechnische Programme zur Anwendung.

Besonders breiten Raum nehmen anwendungsbezogene Untersuchungen ein. Zunächst gilt es, die Stoffeigenschaften der Rührgüter selbst unter betriebsnahen Bedingungen, d.h. entsprechend den verschiedenen Prozesszuständen zu kennen. Zahlenwerte für mehrphasige Stoffgemische oder Schüttgüter sind in der Literatur kaum zu finden, hier schaffen nur Messungen Klarheit.

Die Viskosität ist die wichtigste Stoffeigenschaft eines Rührgutes. Sie beeinflusst nicht nur die Leistungsaufnahme des Rührers, auch das Durchmischungsverhalten, das Dispergiervermögen und der Wärmeübergang hängen maßgeblich von der Viskosität ab.

EKATO hat in seinen Laboren die notwendige Messtechnik: Rheometer zur Bestimmung der Viskositäten, Partikelanalysatoren für Korn- und Tropfengrößenverteilungen, Mikroskoptechnik zur Beurteilung von Kristallformen usw. 

Oft werden Versuche in Modellsystemen durchgeführt, was einen einfachen und schnellen Vergleich verschiedener Rühranordnungen und Apparatekonzepte für einen Anwendungsfall ermöglicht. Hierzu gehören die Bestimmung von Mischzeiten oder das Stoffübertragungsvermögen bei Begasungsprozessen. Auch das Verweilzeitverhalten in kontinuierlichen Anlagen lässt sich so mit geringem Aufwand optimieren. 

Muss hingegen eine quantitative Aussage zum Prozessergebnis und zur Produktqualität getroffen werden, so sind Versuche mit der Originalrezeptur unabdingbar. Hierzu gehören kosmetische oder Pharmaprodukte, aber auch Farben oder Klebstoffe, Polymermischungen usw. die eine reproduzierbare Mischgüte aufweisen müssen. Eine Trocknungsverlaufskurve als Grundlage für die Auslegung der gerührten Konvektionstrockner muss experimentell mit dem Originalprodukt im Ekato-Technikum bestimmt werden.

Auch der Umsatz einer chemischen Reaktion und die Menge an Nebenprodukten lassen sich nur unter den realen Betriebsbedingungen ermitteln.

Die Versuchsergebnisse müssen schließlich in einer Auslegung der Betriebsanlage münden. Die Ekato verfügt über ausgereifte Tools und ein Team erfahrener Spezialisten, die diesen Scale up durchführen. 

 

 

 

 

 

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